“Food for Thought” Training Course

Vom 24. September bis zum 1. Oktober 2025 veranstaltete die Elisson gUG im Dorf Kryoneri in Korinth den Erasmus+-Fortbildungskurs „Food for Thought“! Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen Filoxenia NGO und Teilnehmerinnen aus Deutschland, Griechenland, Spanien (Centro de Información Juvenil. Ayuntamiento de Murcia), der Slowakei (Connectus Slovensko), Finnland (Villa Elba), Estland (Estyes) und der Türkei (Yenirenk Derneği) haben wir uns mit dem Thema „Essen“ als viel mehr als nur Ernährung auseinandergesetzt – nämlich als Instrument für Bildung, Nachhaltigkeit, sozialen Wandel und Gemeinschaftsbildung. Während der gesamten Woche reflektierten wir unsere Essgewohnheiten und Konsummuster, diskutierten über Ernährungskompetenz, Nachhaltigkeit und kulturelles Erbe und erwarben gleichzeitig praktische Fähigkeiten durch praxisorientierte und erfahrungsbasierte Lernmethoden.

Die Teilnehmerinnen nahmen an Workshops zum Thema Essverhalten teil, lernten durch praktische Übungen, Lebensmitteletiketten kritisch zu lesen und Produkte sowie Preise zu vergleichen, erkundeten die Bedeutung saisonaler und regionaler Lebensmittel in einer Kochveranstaltung mit „Nomade et Sauvage“, einem lokalen nomadischen Kochkollektiv, und diskutierten die ökologischen, sozialen und politischen Dimensionen unserer Ernährung in einem Workshop mit Nefeli, der Gründerin von „Botanarchist“ – einer pädagogischen Instagram-Seite rund um Fermentierung, saisonale Erzeugnisse, Selbstbrauen und pflanzliche Handwerkskunst.


Wir haben das Thema Essen in der Praxis erlebt, indem wir gemeinsam Zutaten eingekauft und Mahlzeiten zubereitet haben – so wurde das Kochen zu einem Raum der Zusammenarbeit, der Fürsorge und des Lernens. Über die Workshops hinaus haben wir bei einer gemeinsamen Wanderung und einem interkulturellen Abend wertvolle Momente miteinander geteilt.

„Food for Thought“ hat die Teilnehmenden dazu befähigt, Essen als transformatives Instrument zu betrachten, das Veränderungen in ihren Gemeinschaften und ihrem Alltag anstoßen kann.

Wir möchten uns bei allen teilnehmenden Mitgliedern, Partnern und Unterstützern bedanken, die diese Erfahrung ermöglicht haben, sowie beim Erasmus+-Programm für die Kofinanzierung dieses Projekts.